SV Randbauer Rheinland
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Wie fing alles an

Der Ursprung des SV Randbauer Rheinland liegt in Hürth-Berrenrath. Nachdem die dortige zweite Mannschaft den Aufstieg in die 1. Kreisklasse geschafft hatte, musste sie vier ihrer besten Spieler an die 1. Mannschaft abgeben, weil es auf Grund von Streitigkeiten zu Vereinsaustritten gekommen war. Mit der verbliebenen Rumpfmannschaft war die Klasse jedoch nicht zu halten, und man stieg wieder in die 2. Kreisklasse ab. Dieser Umstand und die Tatsache, vom Klima in der 1. Mannschaft abhängig zu sein, ärgerte den Mannschaftsführer Hans Joachim Schiffer derart, dass er beschloss, eine neue „eigene“ Mannschaft aufzubauen. Freunde und Bekannte wurden aktiviert und passende Spieler anderer Vereine verpflichtet. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg und einigen Jahren in der 1. Kreisklasse gelang schließlich der Aufstieg in die Bezirksklasse. Mit der Zeit wurde die Mannschaft immer selbständiger. Eine eigene Mannschaftskasse wurde eingerichtet, eigenes Spielmaterial gekauft und das Spiellokal gewechselt. Dies und die Erfolge erzeugten natürlich Neid. Fortan wurde die Mannschaft als Verein im Verein bezeichnet. Als die 1. Mannschaft durch neuerliche Querelen geschwächt in die Bezirksklasse abgestiegen war und damit in der gleichen Liga wie die 2. Mannschaft spielte, kam der Vorstand des SV 1925 Hürth-Berrenrath auf die Idee, beide Mannschaften zu vermischen. Da die Spieler der 2. Mannschaft dies ablehnten, traten sie geschlossen aus dem Verein aus und gründeten binnen 48 Stunden am 28. Juni 2001 ihren eigenen Verein. Nach kurzer Diskussion einigte man sich auf den Namen SV Randbauer Rheinland. Randbauer, da es im Kölner Schachverband zwar Vereine namens Königsspringer, Turm, Rochade und Freibauer, aber eben noch keinen Randbauern gab. Rheinland, weil die Gründungsmitglieder aus Köln, Solingen, Bornheim, Erftstadt und sogar Koblenz kamen.
Als neu gegründeter Verein hätte der Randbauer natürlich in der 2. Kreisklasse beginnen müssen. Da der SV Berrenrath jedoch den Platz in der Bezirksklasse nicht für die nunmehr zur 2. Mannschaft beförderte ehemalige Dritte, die gerade ohne Punktgewinn aus der 1. Kreisklasse abgestiegen war, beanspruchte, und wir unsere Ligatauglichkeit bereits unter Beweis gestellt hatten, durften wir in der angestammten Klasse bleiben. Inzwischen ist uns sogar der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen. Zusätzlich konnten wir in der Saison 2005 / 2006 erstmals eine 2. Mannschaft an den Start bringen.
Das letzte und größte Problem war, ein neues Spiellokal zu finden. Das „Waldschlösschen“, in dem wir uns immer sehr wohl gefühlt hatten, stand uns zwar nach wie vor zur Verfügung, aber einige Spieler wollten nach der Vereinsgründung auch eine räumliche Trennung vom Ort Berrenrath. So behalfen wir uns im ersten Jahr mit dem Clubhaus des Tennisclubs Hürth-Kendenich. Durch die guten Beziehungen unseres Schatzmeisters Elu Hebel, der sein Geschäft in der Marzellenstraße betreibt, konnten wir dann aber in die Residenz am Dom umziehen, wo wir den wöchentlichen Vereinsabend im Restaurant „Atrium“ verbringen und die Meisterschaftsspiele in der Gaststätte „Alte Post“ bestreiten. Jeder, der dort schon einmal eine Partie ausgetragen hat, wird bestätigen können, dass wir über eines der schönsten Spiellokale im Kölner Schachverband verfügen.

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